07. Dezember 2018 | Recycling

Wachstum und Ressourcenverbrauch entkoppeln

Bei der zweiten Auflage des Österreichischen Verpackungstages 2018 in der Wiener Aula der Wissenschaften kamen die gesamte österreichische Verpackungswirtschaft, der Handel und Markenartikler zusammen. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Studiengang Verpackungstechnologie an der FH Campus Wien.

Die Verpackungsindustrie habe eine große Volkswirtschaftliche Bedeutung. In ihren Branchen, von Zulieferern über Packmittelproduzenten bis hin zu Maschinenbauern, finden mehr als 14.000 Personen einen Arbeitsplatz. Gemeinsam generierten sie 2016 in Österreich 6,2 Mrd. Euro Umsatzerlöse und über Verflechtungen im Vorleistungsverbund sowie Konsumeffekte steige die gesamtwirtschaftliche Bedeutung auf 12,27 Mrd. Euro an.

Bis 2025 werden in der Alpenrepublik höhere Zielvorgaben für die Wiederverwendung und das Recycling von Verpackungsabfällen umgesetzt. Dazu brauche es die richtigen Werkzeuge und neue Kooperationen. Neue Technologien in und auf Verpackungen seien ein Schlüssel, so der Präsident des Österreichischen Instituts für Verpackungswesen, Rainer Carqueville. „Der digitale Wandel und weltweit zunehmende Belastungen für unsere Umwelt werden auch die Verpackungsindustrie nachhaltig verändern. Die Digitalisierung muss uns helfen, in Zukunft wirtschaftliches Wachstum und Ressourcenverbrauch stärker zu entkoppeln. Unsere Industrie ist aufgefordert, den digitalen Wandel so zu gestalten, dass die wirtschaftlichen Möglichkeiten und der Klima- und Umweltschutz miteinander in Einklang gebracht sind.“

Redigiert von Thobias Quaß

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