15. September 2018 | Verpackungstechnik

Sternmaid erweitert seine Produktion

Im neuen Werk 2 entstehen auch an dieser Anlage für Kleinverpackungen für Endverbraucherprodukte
Im neuen Werk 2 entstehen auch an dieser Anlage für Kleinverpackungen für Endverbraucherprodukte
Quelle: SternMaid GmbH & Co.KG

Der Spezialist für das Mischen, Veredeln und Abfüllen pulverförmiger Lebensmittel, Lebensmittelzusatzstoffe und Nahrungsergänzungsmittel Sternmaid aus Wittenburg erweitert seine Kapazitäten in seinem ohnehin erst neuem zweiten Produktionswerk. Die dort zusätzlich installierten Anlagen ergänzten das bestehende Portfolio und erweiterten die Kapazitäten von derzeit noch rund 40.000 Tonnen pro Jahr.

Konzentration auf Konsumentenverpackungen

Ergänzend zur etablierten Produktionsstätte will der Lohnhersteller und Co-Packer in dem neuen 5.000 Quadratmeter großen zweiten Werk fortan die Herstellung der Konsumentenverpackungen für Endverbraucherprodukte bündeln. Diese wurde jüngst um eine neue Abfülllinie für Portionsbeutel, sogenannte Sachets, erweitert. Außerdem sei man nun in der Lage, Stand- oder Klotzbodenbeutel, Schlauchbeutel, mit und ohne äußere Faltschachteln, Kunststoffdosen sowie traditionelle Pappwickeldosen zu verpacken.

Co-Packaging im Trend

Ein Fokus sei der Dosenbereich samt Auftragsherstellung und Verpackungen in unterschiedlichen Größen und Ausführungen für beispielsweise Nahrungsergänzungs- und Diätmittel, Sportlernahrung oder Functional Food. Laut kaufmännischem Betreibsleiter Mark Riemer werde insbesondere das Co-Packaging immer häufiger genutzt, da Produktlebenszyklen zunehmend kürzer würden. Als Lohnhersteller könne man eine schnelle Produktion und Konfektion anbieten, ohne dass die nationalen wie internationalen Auftraggeber in eigene Produktionsanlagen, Räumlichkeiten und Personal investieren müssten.

Redigiert von Thobias Quaß

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