28. März 2019 | Packstoffe + Packmittel

Pro Getränkedosen aus Stahl

#lovesteel
Die #lovesteel Kampagne rückt die Getränkedose aus Stahl in den Mittelpunkt
Quelle: Worldsteel

Der weltweite Branchenverband der Stahlindustrie, die World Steel Association (Worldsteel), will mit der im Herbst 2018 ins Leben gerufenen, globalen Kampagne #lovesteel die Aufmerksamkeit der Konsumenten, Verpackungs- und Getränkehersteller auf Stahl als alternatives Verpackungsmaterial bei Getränkedosen lenken.

Dosen aus Aluminium und Stahl

„Viele Verbraucher wissen gar nicht, dass Getränkedosen sowohl aus Verpackungsstahl als auch aus Aluminium hergestellt werden können, denn rein optisch ist kaum ein Unterschied erkennbar“, sagt Carmen Tschage, verantwortlich für Kommunikation und Marktentwicklung bei Thyssenkrupp Rasselstein, Deutschlands einzigem Hersteller von Weißblech. „Die #lovesteel Kampagne leistet hier wertvolle Aufklärungsarbeit für die Stahlgetränkedose, die wir gerne unterstützen.“

Getränkedosen aus Verpackungsstahl bestehen dem Hersteller zufolge aus einem permanenten Material, das einer Wiederverwertung praktisch unendlich oft zugeführt werden kann, ohne dass es zu einem Qualitätsverlust kommt. Jede recycelte Dose verringert daher den Einsatz von Primärressourcen und spart CO2-Emissionen sowie Energie ein.

Dünner als ein Haar

Aufgrund ihrer magnetischen Eigenschaften können Stahlgetränkedosen in der Sortieranlage am einfachsten von anderen Materialien getrennt werden. Zudem wird Stahlschrott immer für die Herstellung von neuem Stahl benötigt. Laut dem Unternehmen spart die Verwertung von einer Tonne Stahlschrott über zwei Tonnen an Rohstoffen und circa 1,5 Tonnen CO2-Emissionen ein.

Laut Worldsteel wiegen die zweiteiligen Standard-Getränkedosen mit einem Fassungsvermögen von 0,33 Litern heute nur noch 21,5 Gramm und sind um 30 % dünner als noch in den 1980er-Jahren. Mit einer Rumpfdicke von 65 µm sind sie dünner als ein menschliches Haar.

Redigiert von Christiane Lingrön

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