19. November 2018 | Recycling

Kompostierbare Verpackungen als Endziel

Das neue Verpackungsgesetz, das ab 1. Januar 2019 in Kraft tritt, incentiviert die Nutzung ökologischer Verpackungslösungen. Das bedeutet, dass sich das Entgelt an der Recyclingfähigkeit und Umweltfreundlichkeit der Materialien bemisst. Landpack aus Puchheim versteht seine Verpackungen dahingehend als Ideallösung, denn Naturmaterial sei quasi abgabebefreit. Als nächster Schritt sei vom Gesetzgeber bis 2021 geplant, Unternehmen, die recyclingfreundliche Verpackungen für den Versand ihrer Produkte einsetzen, zu fördern.

Die Packmittel des Unternehmens bestünden aus Stroh oder Hanf. Dadurch könnten sie im Biomüll oder Garten entsorgt werden und zahlten sich monetär im Rahmen des neuen Verpackungsgesetz aus. „Mit unseren Verpackungen sind Onlinehändler klar im Vorteil. Wer jetzt noch mit großen Mengen an Kunststoff verpackt, sollte den Posten Entsorgung in seiner Gesamtkalkulation berücksichtigen“, so Geschäftsführer Dr. Thomas Maier-Eschenlohr.

„Wir gehen sogar noch einen Schritt weiter: Bei uns geht es nicht um Verpackungs-Recycling, sondern Kompostierung. Verpackungen, die im Garten entsorgt werden können, sind die ultimative Lösung für unser globales Plastikmüll-Problem.“

Redigiert von Thobias Quaß

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