01. November 2018 | Recycling

Kunststoffvermeidung auf höchster Ebene

Der österreichische Produzent von Kunststoffverpackungen Alpla verpflichtet sich im Rahmen des „Global Commitment“ der New Plastics Economy dazu, seine Verpackungslösungen bis 2025 zu 100 % recyclingfähig zu gestalten. Getragen werden die beiden Intitiativen von der 2010 gegründeten britischen Ellen MacArthur Foundation, das „Global Commitment“ zudem in Zusammenarbeit mit dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen. Präsentiert wurde der Vorstoß auf der „Our Oceans“-Konferenz vom 29. bis 30. Oktober 2018 in Bali.

Kunststoffkreislauf aktiv mitgestalten
Die Gemeinsame Initiative hebt die New Plastics Economy auf eine weitere Ebene, denn es solle eine weltweite Koalition von Führungskräften, die Verschmutzung durch Kunststoffe an der Quelle verhindern könnten, geschaffen werden. Diesbezüglich plant das Unternehmen aus der Alpenrepublik neben der vollen Recyclingfähigkeit seiner Produkte, den Anteil der verarbeiteten Post-Consumer-Recyclingmaterialien am gesamten Materialeinsatz auf 25 % zu erhöhen. Zur Umsetzung dieser individuellen Ziele im Rahmen des „Global Commitment“ stünden für den Ausbau der Recyclingaktivitäten 50 Mio. Euro zur Verfügung. Weiterhin sollen jährlich mindestens drei PVC freie Verpackungslösungen vorgestellt werden, die besonders leicht seien und damit den Materialverbrauch senkten.

Global Commitment der New Plastics Economy unterzeichnet: Bis 2025 sollen alle Verpackungslösungen zu hundert Prozent recyclingfähig sein, der Anteil der verarbeiteten Post-Consumer-Recyclingmaterialien soll auf 25 Prozent steigen
Global Commitment der New Plastics Economy unterzeichnet: Bis 2025 sollen alle Verpackungslösungen zu hundert Prozent recyclingfähig sein, der Anteil der verarbeiteten Post-Consumer-Recyclingmaterialien soll auf 25 Prozent steigen
Quelle: Alpla
Die eigenen Recyclingwerke fürs PET Recycling stehen in Österreich und Polen, und im Rahmen eines Joint Ventures in Mexiko und einer Kooperation in Deutschland
Die eigenen Recyclingwerke fürs PET Recycling stehen in Österreich und Polen, und im Rahmen eines Joint Ventures in Mexiko und einer Kooperation in Deutschland
Quelle: Alpla

Redigiert von Thobias Quaß

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