26. November 2018 | Recycling

Neue Zielmarke für PET-Flaschen mit RAL-Gütezeichen

Irina Bremerstein, Geschäftsführerin der RAL Gütegemeinschaft Wertstoffkette PET-Getränkeverpackungen
Irina Bremerstein, Geschäftsführerin der RAL Gütegemeinschaft Wertstoffkette PET-Getränkeverpackungen
Quelle: IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen

Der RAL Gütegemeinschaft Wertstoffkette PET-Getränkeverpackungen e.V. beschloss einstimmig, dass bis 2022 PET-Getränkeverpackungen mit dem RAL-Gütezeichen zu durchschnittlich 50 % aus wiederverwertetem PET-Material bestehen sollen. Dadurch will die Organisation den Wertstoffkreislauf weiter schließen und die Nachhaltigkeit der Getränkeverpackungen steigern. Die Mindestrezyklatquote von 25 % zur Erlangung des Gütezeichens bleibe weiterhin bestehen.

Nachdem das Gewicht und der Materialeinsatz bei PET-Einwegflaschen in den vergangenen Jahren stetig gesunken sind, sähe die Gütegemeinschaft in der Erhöhung des Recyclinganteils in PET-Flaschen den Schlüssel für eine nachhaltige Entwicklung. „Das RAL-Gütezeichen soll in Zukunft noch mehr für eine nachhaltige Getränkeverpackung stehen. Wir empfehlen schon heute den erhöhten Einsatz von Recyclingmaterial, um das eigene Portfolio zukunftsfähig aufzustellen“, so RAL-Geschäftsführerin  Irina Bremerstein.

Laut der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung liege der Rezyklatanteil in PET-Einwegflaschen in Deutschland aktuell bei durchschnittlich gut 26 %. Ein Großteil des gebrauchten Flaschenmaterials gehe derzeit am Flasche-zu-Flasche-Kreislauf vorbei und fände unter anderem in der Textilfaser- und Folienindustrie Anwendung.

Redigiert von Thobias Quaß

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