30. Oktober 2018 | Verpackungstechnik

Krones senkt Prognose

Krones-Vorläufige Zahlen für 2017
Mit umfangreichen Maßnahmen will das Unternehmen seine Ertragskraft verbessern
Quelle: Krones

Trotz höherer Umsätze in den ersten drei Quartalen dieses Jahres hat Krones mit seinen wichtigsten Ertragskennzahlen die Vorjahreswerte unterschritten. Aufgrund dessen senkt das Unternehmen seine Umsatz- und Ertragsprognose. Wegen steigender Kosten für Material und Personal sowie Kosten für die Erweiterung des Global Footprint plant der Hersteller eine operative EBT-Marge von rund 6,5 Prozent. Die bisherige Zielgröße betrug 7,0 Prozent. Der Umsatz wird nach bisheriger Schätzung aufgrund negativer Währungseffekte und der Verschiebung von Großprojekten statt um 6 nur um 4 Prozent wachsen.

Generell verlief das Geschäftsjahr bisher nicht allzu schlecht. Das Unternehmen konnte im dritten Quartal dieses Jahres sein Umsatzwachstum fortsetzen. In den ersten neun Monaten stieg der Umsatz um 7,3 Prozent auf 2.692,8 Millionen Euro. Auch der Auftragseingang stieg um 9,0 Prozent auf 2.940,0 Millionen Euro.

Steigende Kosten drücken auf Ertrag

Doch gestiegene Kosten für Material und Personal sowie der „unvorteilhafte Produktmix“ drückten auf den Ertrag. Darüber hinaus sei das Ergebnis im 3. Quartal durch Aufwendungen für den Aufbau des Produktionsstandorts in Ungarn beeinflusst. Dem Hersteller zufolge ging das EBT von Januar bis September um 17,0 Prozent auf 139,4 Millionen Euro zurück. Die EBT-Marge verringerte sich von 6,7 Prozent auf 5,2 Prozent. Das Ergebnis nach Steuern unterschritt mit 99,4 Millionen Euro den Vorjahreswert um 13,3 Prozent.

Zur Kompensation von Kostensteigerungen und Stärkung der Ertragskraft setzt das Unternehmen derzeit umfangreiche Maßnahmen um. Grundsätzlich hält es an seinen Mittelfristzielen von einer EBT-Marge von 8 Prozent fest. Diese zu erreichen werde allerdings ein bis zwei Jahre länger als geplant in Anspruch nehmen.

Redigiert von Christiane Lingrön

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