20. August 2018 | Packstoffe + Packmittel

Das sind die „Tuben des Jahres 2018“

Die Etma (European Tube Manufacturers Association) hat die Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs „Tube des Jahres“ bekanntgegeben.

Den ersten Platz bei den Aluminiumtuben belegte der italienische Hersteller La Metallurgica mit einem Haarfärbemittel. Nahezu unsichtbar, weil nahtlos in das Druckbild integriert befindet sich ein digitales Wasserzeichen.Mit Hilfe einer App erhält der Verbraucher dann per Smartphone oder Tablet direkten Zugriff auf zum Beispiel Websites, Videos, soziale Medien, Kontaktdaten oder maßgeschneiderte Informationen der jeweiligen Marke. Gleichzeitig kann das Wasserzeichen als Schutz gegen Produktfälschung fungieren.

Schlankes Design ...

Den Sieg in der Kategorie Kunststofftuben trug der französische Hersteller Albea davon. Für die Marke „Klorane“ von Pierre Fabre entwickelte er eine neue Flip-top-Kappe. Kompakt und flach zählt diese „Slim Cap“ laut Hersteller zu den leichtesten Verschlüssen, die zur Zeit auf dem Markt angeboten werden. Das Design soll dafür sorgen, dass sich kein Wasser in der Kappe staut.

Der Gewinner bei Laminattuben kommt von Hoffmann Neopac aus der Schweiz. Die sogenannte „No Mess“-Tube enthält eine neuartige Massagedüse zum Auftragen von Gel, die sich selbständig schließt. Dem Hersteller zufolge minimiert das Applikatorsystem aufgrund seines Designs auch gleichzeitig die Gelrückstände nach dem Auftragen und ist daher sauberer und hygienischer als andere Lösungen auf dem Markt.

… und fortschrittliche Hygiene

Der deutsche Hersteller Linhardt siegte in der Klasse der Prototypen durch einen – so die Jury – Fortschritt bei den Hygienestandards von Laminattuben. Für die Innenschicht des Tubenlaminats wurden spezielle Sterione entwickelt, organo-metallische Molekular-Komplexe, die den eigentlichen Tubeninhalt nicht schädigen, dafür aber negative Einflüsse von Bakterien, Viren und Pilzen auf das Füllgut reduzieren. Im Füllgut selbst werden dadurch weniger Konservierungsstoffe benötigt und bei der Abfüllung werden besondere Sterilisationsprozesse überflüssig.

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Redigiert von Christiane Lingrön

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