19. Dezember 2018 | Recycling

bvse begrüßt Einigung EU-Richtlinie

Heute Nacht haben sich die Mitgliedsländer mit dem EU-Parlament zur Richtlinie der Kommission zum Verbot von Einwegverpackungen aus Kunststoff geeinigt (VR berichtete). Der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) begrüßt die Einigung im Trilogverfahren, auch wenn diese nicht alle Erwartungen erfüllen könne.

Hinsichtlich der Deponierung von Kunststoffabfällen wurden während des Gesetzgebungsverfahrens Änderungen vorgenommen. "Wir hätten uns in diesem Zusammenhang ein starkes Signal gegen die Deponierung von Kunststoffabfällen in Europa gewünscht", erklärte bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock.

Es ist aber gut, dass in der neuen Strategie auch der Markt für Recyclingprodukte in den Vordergrund gerückt wurde. Insofern ist die Einführung verbindlicher Vorschriften für den Mindestgehalt an Kunststoffrezyklaten für PET-Einwegflaschen durchaus hilfreich, auch wenn dieser Wert (25 % bis 2025) in Deutschland schon erreicht wird. "Wir gehen auch davon aus, dass der Rezyklatanteil von 30 % bis 2030 in Deutschland nicht nur erreicht, sondern auch deutlich übertroffen wird", betont Rehbock.

Redigiert von Thobias Quaß

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