04. Februar 2019 | Recycling

Baden setzt auf Grass

Mit der Entwicklung von Grass Print habe sich die Baden Board den Wünschen und Bedürfnissen der Kunden konsequent angenähert
Mit der Entwicklung von Grass Print hat man sich dem Markt angenähert
Quelle: Baden Board

Neben den bekannten Recyclingkartonsorten für Verpackungen erweitert Baden Board, Gernsbach, seine Produktpalette um die neu entwickelte Sorte „Grass Print“. Das hierfür verarbeitete Gras wird aus der näheren Umgebung der Kartonfabrik gewonnen. Im Vergleich zur Herstellung von 1 t Holzstoff werde bei der Verarbeitung von Grasfasern mehrere 1000 l Wasser und bis zu 80 % des energetischen Aufwands eingespart. Darüber hinaus werde bei der Herstellung des Grasrohstoffs auf den Einsatz von Prozesschemikalien verzichtet.

Grass Print bestehe zu 40 % aus Grasanteilen und wird zum Marktstart in 400 g/m² mit weißer Rückseite angeboten. Je nach Bedarf und Wunsch können auch graue und braune Rückseiten und in einem Flächengewichtsspektrum zwischen 350 - 500 g/m² produziert werden.

„In Gesprächen mit Kunden wurden bereits ergänzende Entwicklungsanforderungen diskutiert. Eine Sorte mit integrierter Barrierecharakteristik haben wir ebenfalls schon produziert. Inwieweit wir einen Exklusivvertrag mit dem Kunden anstreben oder das Produkt dem Markt öffnen, zeichnet sich in den nächsten Wochen ab“, so Geschäftsführer Jürgen Schulz.

Redigiert von Thobias Quaß

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