10. April 2019 | Recycling

Blueloop treibt den Kreislauf an

Ressourcenschonender Kaffeebeutel
Unter anderem für Kaffee soll es künftig auch Verpackungen mit neuartigen Polyolefin-Strukturen als Monomaterial geben
Quelle: Huhtamaki

Der Hersteller von Lebensmittel- und Getränkeverpackungen Huhtamaki hat mit „Blueloop“ eine neue Reihe recycelbarer flexibler Verpackungen aus Monomaterialien gestartet. Die Verpackungen bestehen aus PP, PE oder Papier. Dem Unternehmen zufolge umfassen diese Lösungen auch neuartige Polyolefin-Strukturen für das Verpacken von Kaffee, Snacks, trockenen Nahrungsmitteln, Pflegeprodukten sowie anderen Konsumgütern.

Der Kreis schließt sich

Der Name Blueloop leitet sich laut dem Hersteller von dessen Ziel ab, den Produktionszyklus der Verpackung zu schließen. Die verwendeten Materialien sollen allesamt wiederverwertet werden und nicht auf der Mülldeponie enden. Verpackungsmaterialien werden daher gesammelt, aufbereitet und dann zu neuen Produkten verarbeitet. Blau ist Huhtamakis Markenfarbe, „loop“ steht für den Prozess in der Kreislaufwirtschaft.

„Wir setzen uns dafür ein, dass wir in allen Bereichen, für die wir flexible Verpackungen fertigen, recycelbare Lösungen anbieten können“, sagt OIli Koponen, Executive Vice President, Flexible Packaging. „Inzwischen haben wir dies für mehrere Schlüsselkategorien erreicht. Schon bald werden wir Lösungen für die gefragtesten Anwendungen zur Verfügung stellen.“

Zusammenarbeit ist der Schlüssel

„Blueloop ist für uns mehr als einfach eine weitere Produktreihe; es ist eine Lern- und Entwicklungsplattform“, sagt Michael Hahl, Leiter Sustainability & Strategic Innovation. „Zusammenarbeit ist der Schlüssel. Wir schließen uns mit der gesamten Prozesskette zusammen, die vom Rohstofflieferanten bis hin zu Recyclern und unseren Kunden reicht.“

So will der Hersteller Lebensmittelverpacker und Markenhersteller auch dazu motivieren, Informationen über verwendete Materialien und ihr Recycling auf der Verpackung besser sichtbar zu machen. Das soll nicht nur Verbrauchern die recyclinggerechte Entsorgung erleichtern, sondern auch einen Beitrag zum Markenimage und zur Differenzierung leisten.

Redigiert von Christiane Lingrön

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