16. Februar 2017 | Wirtschaft

Herrmann Ultraschall verdoppelt wieder

Herrmann Ultraschall verdoppelt
Unternehmerfamilie-Herrmann v.l.: Walter Herrmann, Sabine Herrmann-Brauss, Thomas Herrmann, Ingeborg Herrmann
Quelle: Herrmann

Der Spatenstich Anfang Februar läutete die dritte große Erweiterung des Karlsbader Familienunternehmens Herrmann Ultraschall ein: neu gebaut werden 7600 m² und die Nutzfläche somit auf 17.100 m² vergrößert. Die Bausumme liegt den Angaben nach bei 12 Mio. Euro – die Gesamtinvestition werde sich auf 15 Mio. Euro belaufen.

Umsatz verdoppelt

Das Familienunternehmen wird in zweiter Generation von Thomas Herrmann, Sohn des Gründers Walter Herrmann und Vorsitzender der Geschäftsführung, geführt. Das Bekenntnis ist klar: Ja zum deutschen Standort und auch ja zur globalen Strategie: 370 Mitarbeiter an 25 Standorte in 19 Ländern stellen sicher, dass Beratung, Service und Lieferqualität in den Hauptmärkten stimmen. Über die letzten 7 Jahre hat Herrmann Ultraschall ein beachtliches Wachstum hingelegt und den Umsatz auf nunmehr 67 Mio. Euro verdoppelt. Das Unternehmen plant ein Mitarbeiterwachstum von 70 – 100 Mitarbeitern über die nächsten 3 – 5 Jahre.

Herrmann Ultraschalltechnik GmbH & Co. KG wurde 1961 gegründet und hat sich in über 55 Jahren durch Innovationen und Lösungskompetenz rund um die Ultraschallschweißtechnik für Kunststoffe zu einem Leistungsführer entwickelt, auch bei den Einsatzgebieten in der Verpackung/in Verpackungsmaschinen. Ultraschalltechnik ist eines der schnellsten Fügeverfahren für Kunststoffe. Die Technologie vereint Mechanik, Akustik, Elektronik, Software und Materialverhalten, wird in den unterschiedlichsten Branchen angewendet und bietet interessante und vielfältige Jobs. Rund 2000 verschiedene Anwendungen in Schlüssel-Industrien wie Automotive, Medical, Hygiene und Food werden von den Karlsbadenern pro Jahr gelöst.


Redigiert von Norbert Sauermann

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