09. Juli 2019 | Verpackungstechnik

G & G Preißer stockt Maschinenpark auf

G & G-Geschäftsführer Christof und Tobias Preißer mit Richard Perner von Bobst Meerbusch (von links nach rechts) im neuen Werk des Herstellers von Verpackungen aus Wellpappe in der Nähe von Pirmasens
G & G-Geschäftsführer Christof und Tobias Preißer mit Richard Perner von Bobst Meerbusch (von links nach rechts) im neuen Werk des Herstellers von Verpackungen aus Wellpappe in der Nähe von Pirmasens
Quelle: Bobst

Die maschinentechnische Ausstattung des neuen Werks bei Pirmasens von G & G Preißer kommt vom Maschinenproduzenten Bobst. So nahm der Hersteller von Verpackungen aus Wellpappe vorwiegend für Kunden aus der Lebensmittel-, der Hygieneartikel- und der Kosmetikbranche Anfang 2018 gleich vier neue Verarbeitungsmaschinen des Schweizer Maschinenbauers in Betrieb. Bereits nach wenigen Monaten seien die Expertline 1.6 mit fünf Vision-Druckwerken und Heißluft-Zwischentrocknern, die Faltschachtel-Klebemaschine Masterfold 230, der Inliner FFG 1636 und die Miniline FFG 618 Quatro dreischichtig ausgelastet gewesen.

Gleiches gelte für eine Midline FFG 924 NT, die aus dem bisherigen Stammwerk in das neue Werk mitgenommen und um einen Prefeeder sowie um eine automatische Palettierung erweitert wurde. Inzwischen habe man eine weitere Expertline 1.6 und Expertfold 165 bestellt. Sie sollen noch im Laufe des Jahres 2019 geliefert und in Betrieb genommen werden.

Steigende Ansprüche

Derzeit bewältigten drei Inliner noch etwa 80 % des Produktionsvolumens. Während die FFG 924 NT Formate mit Breiten von 600 bis 2.490 mm abdeckt, verarbeitet die FFG 618 Quatro Bogenbreiten von 385 bis 1.880 mm und die FFG 1636 Bogenbreiten von 700 bis 3.690 mm. Doch die Nachfrage der Kunden nach Verpackungen von höherer Qualität wie zum Beispiel nach mehrfarbig bedruckten und lackierten Trays oder Regalverpackungen aus gestrichenen Materialien ziehe deutlich an, so die geschäftsführenden Brüder Tobias und Christof Preißer. In 2018 wurden etwa 85 Mio. m2 Wellpappe zu Faltkisten und Stanzverpackungen verarbeitet. Für 2019 peile das Unternehmen ein Volumen von 110 Mio. m2 an.

Redigiert von Thobias Quaß

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