15. April 2019 | Packstoffe + Packmittel

Mit Etiketten zum Upcycling

Herma: Zwei Expertenforen des Deutschen Verpackungsinstituts (dvi) informierten sich darüber, wie Etiketten die Umweltbilanz von Verpackungen optimieren können
Zwei Expertenforen des dvi informierten sich darüber, wie Etiketten die Umweltbilanz von Verpackungen optimieren können
Quelle: Herma

Etiketten können die Umweltbilanz von Verpackungen positiv beeinflussen. Wie das im Sinne eines Re- bzw.- Upcyclings von Kunststoffen funktionieren kann zeigte das Selbstklebetechnik-Unternehmen Herma, Filderstadt. Auf Einladung des Deutschen Verpackungsinstituts (dvi) informierten sich Verpackungsexperten von Markenartiklern vor Ort und erhielten dabei auch einen exklusiven Einblick in das Entwicklungsprojekt für ein neuartiges trägerbandloses (Linerless) Etikettensystem. Zur Labelexpo bzw. zur FachPack 2019 soll dieses offiziell eingeführt werden.

Mehrschichttechnologie für Haftkleber

Hinsichtlich der Wiederverwertung von Kunststoffen spielten Etiketten und deren Ablösbarkeit eine wichtige Rolle. Deshalb setze das Unternehmen auf eine innovative Mehrschichttechnologie. „Damit lassen sich tatsächlich Produkteigenschaften, die sich zunächst widersprechen, kombinieren, ohne dass besonders kostenintensive Spezialmaterialien zum Einsatz kommen. Denn wir sind in der Lage, jeder verwendeten Klebstoffschicht spezifische Eigenschaften zuzuweisen. Das Etikett ist damit nicht Teil des Problems, sondern Teil der Lösung“, sagt Marcus Gablowski, Leiter der Entwicklung von Haftklebstoffen und Spezialbeschichtungen. Damit sei nicht nur ein Recycling, sondern sogar ein Upcycling für hochwertige Regranulate möglich.

Redigiert von Thobias Quaß

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