10. September 2019 | Wirtschaft

Panther investiert 60 Mio. Euro

Die Panther Packaging-Gruppe in Tornesch bei Hamburg hat ein weiteres Investitionspaket über rund 60 Millionen Euro aufgelegt. Damit plant der Hersteller weiter zu wachsen.
So installierte der Hersteller bereits in seinem Werk der WS Coswiger Wellpappen- und Papierverarbeitung eine zusätzliche Flachbettstanze. 2020 soll ein neuer Jumbo-Inliner für großformatige Wellpappenverpackungen hinzukommen. Die innerbetriebliche Logistik soll teilweise erneuert werden. Mit Grundstückskäufen, die bereits zum Teil erfolgt sind und auch noch 2020 erfolgen sollen, will das Unternehmen hier noch seine Produktions- und Lagerkapazitäten verdoppeln.

Mehr Platz und neue Maschinen

Auch in den anderen Unternehmen der Gruppe soll in die Ausrüstung investiert werden, um Produktivität und Qualität zu steigern. So sind u. a. bereits drei weitere Rotationsstanzen, eine Faltkisten-Inline-Maschine, eine Flachbettstanze mit 2,10 Metern Breite sowie ein vollautomatisiertes innerbetriebliches Logistiksystem bestellt. Sie sollen 2019/20 in Betrieb gehen.

Auch rund um die Altonaer Wellpappenfabrik in Tornesch erwarb die Gruppe ein weiteres Nachbargrundstück. In Wustermark nahm Panther Display just eine neue Offsetdruckmaschine im 7b-Format in Betrieb. Ferner eröffnete die Gruppe hier in ihrem Display- und Verpackungspark eine zusätzliche Halle mit rund 11.000 qm Fläche für das Co-Packing von Verpackungen und Displays. Schließlich sollen die 2018 in der Wepoba Wellpappenfabrik installierten zwei neuen Faltschachtelklebemaschinen mit vollautomatischer Logistik versehen sowie 2020 mit Robotern für die Ver- und Entsorgung der Maschinen ausgestattet werden.

Ausbildung bleibt wichtigstes Thema

Das gesamte Investitionsprogramm wird die schuldenfreie Unternehmensgruppe eigenen Angaben zufolge aus dem eigenen Cashflow finanzieren. Absoluter Schwerpunkt soll aber wie in den Jahren zuvor die Investition in die Ausbildung der Mitarbeiter bleiben. Jährlich investiert die Gruppe hier laut eigenen Angaben rund 6 Mio. Euro. Derzeit sind 133 Auszubildende in 15 Berufsbildern tätig.

Redigiert von Christiane Lingrön

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