16. April 2018 | Packstoffe + Packmittel

Haferflocken mit MOB-Papier

Abfüllanlage
Die vorhandenen Abfüllanlagen konnten unverändert weiter genutzt werden
Quelle: Peter Kölln

Bei der Verpackung seiner Haferflocken nutzt der Hersteller Peter Kölln die Barrierepapiere der Feldmuehle Uetersen. Nach Angaben des Markenartiklers schützt er damit seine Produkte vor Verunreinigung durch Mineralölrückstände ohne die klassische Papiertüte sichtbar verändern zu müssen.

Der MOB-Liner des Papierfabrikanten ist ein flexibles Verpackungspapier aus Frischfaserstoff ohne den Einsatz von Folien- und Verbundmaterialen. Bei Kölln ist das Barrierepapier seit 2015 als Standardmaterial für den Innenbeutel der „Köllnflocken“ im Einsatz.

Verpackungsoptik blieb unverändert

„Voraussetzung dafür war, die bekannte traditionelle Verpackung unverändert beizubehalten, die den natürlichen Charakter unseres Produktes unterstreicht und Teil der Markenidentität der Köllnflocken ist", sagt Robert Bethke, Leiter Verpackungseinkauf. Darüber hinaus sollten die vorhandenen Abfüllanlagen unverändert weiter genutzt werden können.

Die barriere-gestrichenen Papiere basieren laut Hersteller auf weißen Zellstofffasern aus zertifizierter Forstwirtschaft. Durch einen speziellen mehrlagigen Strichauftrag wird eine dichte und geschlossene Papieroberfläche erzeugt, die sowohl die Verunreinigung durch gasförmige Mineralöle als auch das Durchdringen von Fetten durch die Verpackung verhindert. Alle dabei verwendeten Komponenten sind für den direkten Lebensmittelkontakt zugelassen und frei von Fluorkohlenwasserstoffen. Dabei eignen sich „MOB-Liner“ und „MOB-Flex“ für Verpackungen von trockenen und fettigen Lebensmitteln. „MOB-Flex“ kombiniert zudem die Mineralölbarriere mit einer weißen, glänzenden Oberfläche. Die Entsorgung ist über den Altpapierrecyclingprozess möglich.

Redigiert von Christiane Lingrön

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