11. Oktober 2013 | Wirtschaft

Lenze: Internationalisierung kostet

Lenze: Internationalisierung kostet
Steuerungen und Antriebe aus dem Programm.
Quelle: Lenze

587,5 Mio. Euro hat die Lenze-Gruppe im vergangenen Geschäftsjahr (Mai 2012 bis April 2013) erwirtschaftet – ein Plus von 10,9 Mio. Euro. So richtig zufrieden war der Vorstand mit Dr. Erhard Tellbüscher an der Spitze nicht mit dem Ergebnis, das hinter den eigenen Zielen zurück geblieben ist.

Kostensteigerungen beim Personal sowie langfristige Investitionen in die internationalen Standorte haben den Ebit deutlich nach unten geschraubt. Hatte der Automatisierungsspezialist noch 2011/2012 ein Ergebnis vor Steuern und Zinsen von gut 39 Mio. Euro bilanziert, sind es jetzt 30 Mio. Euro. Das Minus wurde bei der Bilanzpressekonferenz am Donnerstag am Hauptsitz in Groß Berkel erstens mit einem Plus von 150 Mitarbeitern auf 3286 begründet und mit einem Ausbau von Logistik-, Produktions- und Entwicklungsbereichen in den Tochtergesellschaften.

Lenze will im laufenden Geschäftsjahr wieder ein Wachstum zwischen 5 und 8 % erreichen. „Wir müssen uns anstrengen, dieses Ziel zu erreichen“, sagte Dr. Tellbüscher.

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