14. April 2014 | Marketing

Millioneninvestition in Verpackungsanlagen

Millioneninvestition in Verpackungsanlagen
Asienexport nur in aufwändigen Verpackungen.
Quelle: Halloren

Halloren, nach eigenen Angaben die älteste Schokoladenfabrik Deutschlands, zog Anfang April in Halle am Stammsitz des inzwischen mit 690 Mitarbeitern im In- und Ausland international agierenden Konzerns eine Bilanz der Vorjahresergebnisse.

Wie der Vorstandschef des Unternehmens, Klaus Lellé, verkündete, erreichte der Umsatz mit 118 Mio. Euro 2013 ein neues Rekordhoch, wobei mehr als die Hälfte davon im Export erwirtschaftet wurde.

Der deutsche Markt mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 9,7 kg/Jahr wachse kaum noch. Der Gewinn betrug infolge der auf dem Weltmarkt drastisch gestiegenen Kakaopreise den Angaben zufolge nur 2,23 Mio. Euro.

Asienexport nur in aufwändigen Verpackungen

Neben den 1952 in der DDR entwickelten Halloren Kugeln, die es inzwischen in 17 Geschmacksrichtungen gibt, sind im Export vor allem die von den Töchtern Bouchard NV in Belgien entwickelten feinen Pralinen und von Steenland Chocolate in den Niederlanden angebotenen Schokomünzen Türöffner in Fernost. Dort werde Wert auf besonders große und aufwändig gestaltete Verpackungen gelegt.

Deshalb sei auch vorgesehen, mehr als 5 Mio. Euro in die Fertigungs- und Verpackungsanlagen der inländischen Standorte Halle und Delitzsch zu investieren, um die Produktivität in diesem Jahr noch weiter steigern zu können, so Lellé.

 

Von Dr. Monika Kaßmann

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