07. Mai 2015 | Wirtschaft

Faubel: 160 Jahre auf der Rolle

Faubel feiert 160-jähriges Jubiläum
Runder Geburtstag mit den drei Geschäftsführern, Frank Jäger, Martin Kuge und Frank Ludwig (v.l.).
Quelle: Faubel

Bombenhagel und Wassermassen - Faubel stellte sich in seiner beeindruckenden, 160-jährigen Firmengeschichte vielen Herausforderungen: Die Geschichte begann am 1. Mai 1855 in Kassel, als Hermann Faubel die "Faubel & Co. Cartonagen und Papierwaren-Fabrik Cassel" gründete.

Präsenz in den USA und Asien ausbauen

Trotz der Zerstörung der Gebäude im 2. Weltkrieg und der Jahrhundertflut der Fulda entwickelte sich das Unternehmen in den Folgejahren zu einem global agierenden Unternehmen, das hauptsächlich Etiketten und Kennzeichnungslösungen für die pharmazeutische Industrie herstellt, darunter Bookletetiketten, mehrlagige und einlagige Etiketten, Minibroschüren sowie Packungsbeilagen.

Einen großen Verdienst am Erfolg trägt Reinhard Kuge, der Faubel von 1982 bis 2014 als Geschäftsführer leitete. Die Mitarbeiterzahl stieg unter seiner Führung von 21 auf 160. Davon sind allein dieses Jahr 19 Auszubildende in vier Ausbildungsberufen beschäftigt. Der Umsatz wuchs in den letzten 20 Jahren von 2,4 Mio. Euro auf 21 Mio. Euro bei einer Exportrate von knapp 60 Prozent. In den kommenden Jahren soll zudem die Präsenz im amerikanischen sowie asiatischen Markt ausgebaut werden.

113 Seiten-starke Etiketten

"Es gibt Unternehmen, die bauen auf Tradition und es gibt Unternehmen, die setzen auf ihre Zukunft. Wir tun beides", sagte Kuge bereits anlässlich des 150-jährigen Jubiläums. An diesem Leitspruch orientieren sich auch die drei neuen Geschäftsführer, Frank Jäger, Martin Kuge und Frank Ludwig.

Vor allem für das sogenannte ‚Compact Label' erfuhr die Druckerei internationale Anerkennung. Unter anderem erhielt es im Jahr 1999 den Preis als "Innovativstes Etikett" vom Deutschen Verpackungsinstitut. Dieses Etikett kann einen Umfang von bis zu 113 Seiten haben.

 

 

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