04. Mai 2016 | Wirtschaft

Neu ausgerichtet

Bekum neu ausgerichtet
Andreas Kandt, Geschäftsführer
Quelle: Bekum

Die Neuausrichtung der Bekum-Gruppe in Deutschland und Österreich wurde, wie geplant, im Frühjahr 2016 erfolgreich abgeschlossen. Der Produktionsbereich mit Maschinenmontage, Einkauf, Arbeitsvorbereitung und Lager wurde nach Traismauer, rund 60 km von Wien entfernt, verlagert. Hierzu wurden über 5 Mio. Euro in den Ausbau des Standorts Traismauer investiert und knapp 40 Mitarbeiter neu eingestellt.

Andreas Kandt, Geschäftsführer der Bekum Maschinenfabriken GmbH, Berlin: „Die Neuausrichtung bot uns die Basis für eine hervorragende Marktpositionierung. Aus unserer Sicht ergeben sich durch die Neuausrichtung beachtliche Synergien, nicht nur kostenseitig, sondern durch die Bündelung von Know-how und Kompetenz. Als Pionier und Technologieführer haben wir uns neu aufgestellt, um auch in Zukunft das Extrusionsblasformen durch Innovationen und High-end-Produkte weiterhin zu prägen.“

Traismauer ausgebaut

Ziel war es, die europäische Fertigung von Extrusionsblasmaschinen an einem Standort zu bündeln. Wurden im Werk Traismauer bislang ausschließlich Großblasanlagen gebaut, so werden nun auch die kleineren Verpackungsmaschinen auf den über 16.000 m2 Fläche gebaut. Gleichzeitig wurden knapp 40 neue Mitarbeiter eingestellt. Zudem gelang es, wichtige Mitarbeiter der Produktion zum Umzug von Berlin nach Traismauer zu bewegen.

Neuer Stammsitz in Berlin

In Berlin wurde, unweit des bisherigen Stammsitzes, Mitte April 2016 ein neues Hauptquartier bezogen. A. Kandt: „Bei weltweit rund 8.000 in Betrieb befindlichen Anlagen unserer Marke haben wir eine hohe Verantwortung, unsere Kunden kompetent und vor allem schnell bei ihren Produktionsaufgaben zu unterstützen.“

Für die meist kleinen und mittelgroßen Maschinen der Verpackungsindustrie wurden neue Aufträge in Osteuropa und dem Nahen Osten akquiriert. Diese wurden als erste Verpackungsmaschinen ab Werk Traismauer bereits ausgeliefert.

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