28. März 2017 | Wirtschaft | Neuheit

Eine Rolle Glas, bitte?

Rollbares Glas
Superdünn, extrem biegbar und aufrollen soll es sich auch lassen – Glas
Quelle: FhG FEP

Glas, das biegsam und flexibel genug ist, um es direkt von der Schmelze auf Rolle zu wickeln, ist keine Zukunftsvision, sondern Realität, so Fraunhofer FEP. Im Rahmen des BMBF-geförderten Projektes "Konfekt" arbeiten die Partner FEP, Schott AG, Von Ardenne GmbH und Tesa SE bereits seit 2013 an der Erforschung eines "konfektionierbaren Dünnglas-Substratsystems für Anwendungen in der Organischen Elektronik".

Der internationale Technologiekonzern Schott präsentiert dort gleich mehrere ultradünne Glastypen, die sich durch ihr hohes Maß an Flexibilität nicht nur um den Finger, sondern auch auf Rolle wickeln lassen. Das Highlight am Messestand ist laut FEP ein seriennaher Prototyp von ultradünnem Glas auf Rolle, das im Rahmen des Forschungsprojektes Konfekt in enger Kooperation mit dem Fraunhofer Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik (Fraunhofer FEP) und den Unternehmen tesa SE und der Von Ardenne GmbH noch bis Mitte 2018 optimiert und weiterentwickelt wird.

Außerdem veranstaltet vom 4. bis 5. April 2017 das Fraunhofer FEP in Dresden den internationalen Workshop "Vision | Flexible Glass“, der sich auf die Weiterentwicklung von ultradünnem, flexiblem Glas fokussiert.

Lope-C, München: Halle B0: Fraunhofer FEP – Stand 318, Schott – Stand 106, Von Ardenne – Stand 210

Redigiert von Norbert Sauermann

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