21. April 2017 | Wirtschaft

Klöckner Pentaplast kauft Linpac

Die Klöckner Pentaplast Group kauft Linpac, Folienhersteller und -verarbeiter für Lebensmittelverpackungen in Europa. Dafür hat der Hersteller von Kunststoffverpackungen eine verbindliche Vereinbarung unterzeichnet. Finanzielle Details der Transaktion wurden nicht veröffentlicht. Durch die Transaktion entsteht ein weltweit führender Hersteller für Hartfolien und flexible Folien mit kombinierten jährlichen Umsatzerlösen von mehr als 2 Milliarden US-Dollar.

„Dies ist eine hochgradig komplementäre Akquisition“, sagt KP-CEO Wayne M. Hewett. „Sie wird uns dabei unterstützen, unsere Technologiekompetenz und Präsenz in der Lebensmittelindustrie sowie im Markt für Hartfolien und flexible Folien auszubauen. Daneben erlaubt uns dieser Schritt, unser das Angebot in den Endmärkten für Pharma-, Lebensmittel- und Getränke- sowie Konsumgüter- und Industriegüterprodukte weiter zu entwickeln.“ Daniel Dayan, CEO von Linpac, ergänzt: „Wir sind überzeugt, dass diese Transaktion unserer geografischen Expansion erheblichen Schub verleihen wird.“

One-Stop-Shop

Gemeinsam könnten die Unternehmen mit insgesamt rund 6.300 Mitarbeitern an 32 Standorten in 16 Ländern einen „One-Stop-Shop“ anbieten, der Kunden weltweit ein Komplettanpaket an Verpackungslösungen aus einer Hand zugänglich machen kann. Da sie nach eigenen Angaben zu den innovativsten Playern im Folien- und Verpackungsmarkt gehören, werde Klöckner Pentaplast ein R&D Powerhouse schaffen.

Die Leitung der konsolidierten Gruppe wird in den Händen von Wayne Hewett liegen. Daniel Dayan wird die Leitung des Lebensmittel-Portfolios übernehmen. Der Abschluss der Transaktion wird für Sommer 2017 erwartet.

Redigiert von Norbert Sauermann

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