09. Juli 2018 | Wirtschaft

Höherer Umsatz bei Uhlmann

Uhlmann @ Achema
Auf der Achema gab es im Juni einen Geburtstagskuchen zum 70-jährigen Firmenjubiläum für Tim Slomp (Geschäftsführer Produktion und Produktentwicklung), Siegfried Drost (Geschäftsführer Vertrieb), Tobias Uhlmann (Aufsichtsratsvorsitzender), Hedwig Uhlmann und Norbert Gruber (v. l.)
Quelle: Uhlmann

Die Uhlmann Group hat im vergangenen Geschäftsjahr ihren Umsatz um rund 10 Prozent und ihre Belegschaft um knapp 8 Prozent gesteigert. Nach eigenen Angaben erzielte sie einen Umsatz von 411 Millionen Euro. Über 2.200 Mitarbeiter sowie rund 120 Auszubildende  arbeiten derzeit in den verschiedenen Unternehmen des Maschinenbauers.

Zahlen des Herstellers zufolge verpacken weltweit über 10.000 Uhlmann-Anlagen Arzneimittel in Blister oder Flaschen. Damit soll Uhlmann Pac-Systeme Weltmarktführer in der Pharma-Packaging-Branche sein. Die Exportquote beträgt etwas mehr als 80 Prozent.  Vier von fünf Maschinen werden vom Hauptsitz in Laupheim aus ins Ausland geliefert, unter anderem  in die USA, nach Indien, Brasilien, China oder in Länder wie Bangladesch, Costa Rica, Finnland und Namibia. Auch für das Geschäftsjahr 2018/2019 – dem Jahr des 70-jähigen Bestehens – ist die Auftragslage gut, heißt es.

Investitionen in Neubau und Werke

„Uhlmann wächst derzeit stark und will auch in Zukunft weiter wachsen“, sagt Norbert Gruber, Vorsitzender der Geschäftsführung. „Wir investieren unter anderem in ein neues Bürogebäude in Laupheim.“ Die Fertigstellung sei für Frühjahr 2020 geplant. Die Investitionssumme soll rund 15 Millionen Euro betragen. Bei der Wonder Packing Machinery in China wird eine neue Montagehalle entstehen, was die Fertigungs- und Montagefläche am Standort Jinzhou verdoppelt. Zudem baut der Hersteller ein zusätzliches Fertigungswerk in Osteuropa. Dort sollen ab 2021 Bauteile für Pharma-Verpackungsanlagen produziert werden, da das Werk in Laupheim kurz vor der Auslastung stehe und die Region von einem zunehmenden Fachkräftemangel geprägt sei.  Das neue Werk soll auch die anderen Unternehmen der Gruppe beliefern. Wo dieser Standort sein wird, dazu machte das Unternehmen keine Angaben.

Zudem verlegt der Hersteller bis 2020 den Bereich Bottle Packaging Systems zu Cremer nach Lisse, Niederlande. Damit bündelt er seine Kompetenzen bei der Verpackung in Flaschen innerhalb der Gruppe. Vor dem Hintergrund all dieser Planungen hat das Unternehmen für die Mitarbeiteri in Laupheim eine Beschäftigungsgarantie ausgesprochen.

Redigiert von Christiane Lingrön

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