13. November 2017 | Produkte

Packshots für Mobilgeräte

InPrint mit anwenderorientiertem Begleitprogramm
Fachexperten erörtern Anwendungsmöglichkeiten industrieller
Drucktechnologie für Fertigungsprozesse
Quelle: Mack Brooks Exhibitions

Für Mobilgeräte optimierte Packshots sind offenbar erfolgreicher als konventionelle Produktabbildungen. Einer aktuellen Untersuchung der Cambridge University zufolge richten Konsumenten auf mobilen Geräten weniger Aufmerksamkeit auf textbasierte Beschreibungen und verlassen sich stattdessen primär auf visuelle Hinweise. Doch konventionelle Packshots bilden in der Regel das gesamte Produkt ab und machen es damit nahezu unmöglich, die Verpackungsdetails genauer zu betrachten, heißt es in einem jüngst veröffentlichten Bericht des Marktforschungsunternehmen L2.

Unilever habe daher nun ein für die mobile Nutzung optimiertes Template entwickelt und damit neue, an das mobile Design angepasste so genannte Hero Images (Web-Banner) erstellt. Diese würden derzeit ebenfalls von anderen Konsumgüterunternehmen wie Procter & Gamble oder L’Oréal getestet. Auf diesem Weg sollen wesentliche Unterschiede in den Produktvarianten zum Gewinnen von Verbrauchervertrauen herausgestellt werden. Die Cambridge University habe  festgestellt, dass die neuen Formate für mobile Packshots zu einer Steigerung um 24 % in der Konversationsrate geführt haben.

Das neue Format benötigt laut dem L2-Bericht die identische Menge an Bildschirmfläche wie die konventionelle Darstellung, stelle allerdings Elemente, die für Konsumenten besonders interessant seien, in den Fokus. Dazu zählen Marke, Variante, Format, Größe und Zahl der Anwendungen.

Quelle: CosmeticBusiness

Redigiert von Doris Bünnagel

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