30. Juli 2018 | Wirtschaft

Verpackungshersteller ziehen positive Bilanz

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Verpackungen leisten heute mehr als den reinen Produktschutz
Quelle: Verpackungs-Rundschau

Der Verpackungsmarkt ist im Jahr 2017 weiter gewachsen. Nach Angaben des Gemeinschaftsausschusses Deutscher Verpackungshersteller (GADV) wurden rund 19 Millionen Tonnen Packmittel hergestellt. Damit stieg die Produktionsmenge um 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz legte um 4,6 Prozent auf rund 33 Milliarden Euro zu. Wie in den Jahren zuvor generierten die Kunststoffverpackungen mit einem Anteil von rund 44 Prozent den größten Anteil am Umsatz. Mengenmäßig waren die Verpackungen aus Papier, Karton und Pappe mit rund 47 Prozent die größte Packmittelfraktion.

Stärkster Mengenzuwachs bei Kunststoffverpackungen

Bei der Produktion zeigt sich ein geteiltes Bild. Den stärksten Zuwachs verzeichneten die Kunststoffverpackungen mit einem Plus von 2,1 Prozent, gefolgt von Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton (plus 2,0 Prozent) und Glasverpackungen (plus 1,7 Prozent). Rückläufig war dagegen die Produktion bei den Metallverpackungen aus Stahl (minus 8,2 Prozent). Die Produktion von Verpackungen aus Aluminium ging aufgrund von Produktionsverlagerungen trotz allgemein guter Konjunktur um 2,8 Prozent zurück.

Metallverpackungen mit größtem Umsatzschub

Beim Umsatz verzeichneten die Metallverpackungen mit einem Plus von 7,8 Prozent den größten Zuwachs, gefolgt von Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton (plus 5,6 Prozent), den Kunststoffverpackungen (plus 3,9 Prozent), Verpackungen aus Aluminium (plus 3,2 Prozent) und Glas (plus 2,4 Prozent).

Redigiert von Christiane Lingrön

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