11. Juli 2019 | Marketing + Design

Keine Scheu vor ungewöhnlichen Sorten

Dass Japaner einiges anders gut finden als wir hier in Deutschland ist kein Geheimnis. Dementsprechend funktionieren Verpackungsdesign und Farbrezeption dort auch für hiesige Gewohnheiten etwas ungewöhnlich. So wurden hierzulande grüne oder blaue Ketchups aufgrund zu geringen Interesses wieder vom Markt genommen, in Japan oder auch Korea hingegen sind rosa- oder grünfarbige Sodagetränke erfolgreich im Markt etabliert. Dementsprechend sind Verpackungslösungen gestaltet. Eine rosa gehaltene Cola-Flasche aus Aluminium, eine wilde Kombination von Farben und Kontrasten und nicht selten im Einklang mit niedlichen Maskottchen.

Was jedoch mit hiesigen etablierten Erwartungshaltungen übereinstimmt: Die Produkte schmecken so süß wie sie aussehen. Nicht nur Kinder fühlen sich dort von solchen Designs angesprochen. Gestandene Businessleute konsumieren die mit einem Trick-Hamster beworbene Milch oder die süße Kirschblüten-Limo ebenso.

Offen für (fast) alles

Von Melonensoda über Birnen-Sprite bis hin zu Milchgetränken in vielfältigen Geschmacksrichtungen (auch mit Kohlensäure!) gibt es in den ostasiatischen Convenience Stores (24h-Supermärkte) und Getränkeautomaten für jeden Geschmacksnerv etwas. Dabei hört die Offenheit gegenüber fusionierten Aromen bei Getränken nicht auf. Allerlei Reize für Süßigkeiten und Mahlzeiten werden in der dortigen Fusionsküche erprobt und mit entsprechend kreativen Entwürfen auf der Verpackung versehen.

Mehr zu diesem „Testlabor“ Japan und Korea können Sie in der nächsten Ausgabe Verpackung+Marketing lesen, die am 18. September 2019 erscheint. Bestellen Sie ihr kostenloses Probeheft hier: Probeheft-Bestellung.

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Von Thobias Quaß

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