07. August 2019 | Wirtschaft

Tendenzen der Investitionsplanung

Schweiz verbietet Kontakt von Lebensmitteln mit Recyclingpapier und -karton
Die Erweiterung der Kapazitäten ist für die Lebensmittelbranche Hauptanliegen
Quelle: Fotolia

Einen Blick auf die Marktlage erlaubt der Konjukturbericht der Ernährungsindustrie. So sei die Investitionstendenz für 2019 im Verarbeitenden Gewerbe überwiegend positiv. So wollen 67 % der befragten Unternehmen im Jahr 2019 mehr als in 2018 investieren. 5 % geben an, ihr Investitionsvolumen konstant zu halten während 28 % weniger investieren wollen.

Investitionsbereitschaft steigt

Für die Ernährungsindustrie werden heterogene Tendenzen gesehen. Eine überwiegend positive Tendenz finde sich in der Getränkeherstellung. Hier wollen 66 % der befragten Unternehmen mehr als in 2018 investieren, während 34 % ein rückläufiges Investitionsvolumen planen. In der Lebensmittelherstellung hingegen zeige sich keine klare Tendenz. So geben 55 % an, ihre Investitionen zu erhöhen, 4 % sie konstant zu halten und 41 % planen, sie zu verringern.

Kapazitäten und Ersatz im Fokus

In der Ernährungsindustrie seien – gemäß der IFO-Herbstumfrage, die vom BDE dieser Tage veröffentlicht wurde – die Investitionsmotive verschieden. Eine überdurchschnittliche Bedeutung messe die Lebensmittelherstellung der Kapazitätserweiterung bei. Dieses Investitionsmotiv nannten 2018 und 2019 knapp unter 50 % der Befragten. Das wichtigste Investitionsmotiv der Getränkeherstellung hingegen liege im Bereich der Ersatzbeschaffung. Demnach gaben für 2018 38 % und für 2019 35 % der befragten Unternehmen an, in die Erneuerung und Reparatur von Maschinen und Ausrüstung zu investieren.

An der Befragung beteiligten sich – so der BDE in seiner Veröffentlichung – rund 2000 Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes.

Redigiert von Susanne Blüml

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